Blogbeitrag des Monats April 2019

Ja das Wunder über Nacht also………..

Bei mir würde das Wunder alles entfernen was mir gerade über Gebühr Schwierigkeiten bereitet.
Wie wäre mein Tag 1 nach dem Wunder?
Ich würde erholt und ausgeschlafen aufwachen weil ich 8 Stunden am Stück ohne mehrfache unterbrechungen geschlafen hätte. Die Albträume hätten mir dadurch auch nicht so viel ausgemacht.
Ich stehe also erholt und ausgeruht auf und spüre meine Füße. Ich spüre die Fußsohle komplett aufliegen auf dem Holzboden. Ich spüre die Zehen, ich spüre dass meine Füße Stabil sind und Grenzen haben, dass ich fest drauf stehen kann weil sie keine Gummischwämme mehr sind. Positiv gestimmt und gut gelaunt starte ich in den Tag. Es ist wundervoll die Füße zu spüten wie sie mich sicher durch den Tag tragen. Mein ganzer Gang wird dadurch sicherer, ich richte mich auf, hebe den Kopf und kann meine Umwelt viel besser wahr nehmen. Das löst Freude un mir aus.
Und da das Wunder keine Eintagsfliege ist, ist das ab jetzt immer so. Ausgeschlafen mit stabilen spürbaren Füßen die mich sicher durch den Tag tragen, meine Haltung aufrichten und mich meine Umwelt besser wahr nehmen lassen.

Wer merkt es zuerst?
Mein Hund! Sein Frauchen eiert nicht mehr neben ihm her sondern geht mit festen sicheren Schritten mit aufrechter Haltung. Er kann sich nun sicherer fühlen und muss nicht mehr nervös schauen wo Frauchen straucheln oder umknicken könnte.
Dann würde mein Therapeuten-Netzwerk das Wunder bemerken und schließlich auch Freunde und meine Kinder.

Positiv überraschen würde mich das Gefühl der Selbstsicherheit welches sich einstellen wir je länger das Wunder andauert.
Auf Kontakte im Außen und mit Terminen, Arztbesuchen und so hätte das die Auswirkung dass ich für mich einstehen kann weil ich selbstbewusster bin, mich nicht mehr klein mache, mich traue den Menschen ins Gesicht, in die Augen zu sehen….. Ja, so würde ich mir erstmal mein Wunder wünschen. Und es fühlt sich gut an sich das vorzustellen. Es ist ein lohnenswertes Ziel

Dieser Wunderwunsch der war von MIR, Madita.

Und nun der Wunderwunsch von uns allen:

Die Kleinen wünschen sich dass sie unbeschwert sein dürfen, albern sein, kichern, rumhüpfen, mit dem Hund um die Wette rennen, sich mit ihm in Pfützen werfen oder zu versuchen im Schnee genauso den Kopf vergraben zu können wie er. „Ohne dass jemand Großes zur Ordnung ruft und uns maßregelt und uns als megapeinlich empfindet.“
Die Jugendlichen würden gerne ins Kino gehen, draussen mit Freunden übernachten, sich einfach mal betrinken, ohne Angst haben zu müssen was zu Hause auf sie wartet.
Die Großen, die wünschen sich weniger Kopfgesteuert zu sein, mehr Emotionen zulassen zu können, in der Lage zu sein den Kleinen und Jugendlichen ihre Wünsche zu erfüllen.
Alle zusammen wünschen wir uns, dass es uns egal ist ob andere unser VieleSein akzeptieren oder nicht, dass es uns nicht mehr in wochenlange Krisen stürzt wenn wir das Gefühl haben uns wird nicht geglaubt……weil WIR selbst UNS glauben. Weil dass das einzige ist was zählt:
Dass WIR wissen dass wir Viele sind, dass es für UNS okay ist Viele zu sein, dass WIR uns glauben egal was an Erinnerungen kommt oder nicht. Dass wir uns nicht mehr zu rechtfertigen versuchen.
Dass wir bei uns selbst anfangen mit dem was wir uns von anderen wünschen……uns anzunehmen so wie wir sind mit dem was wir sind!

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