Sehnsucht…..

Heute die letzte Sendung dieser Staffel „sing meinen song“ gehört.
Und nun herrscht hier große Traurigkeit und Sehnsucht.

Musik ist etwas, was für viele von uns schon immer sehr wichtig war.
Auch wenn wir zwischenzeitlich in Fetzen mitbekommen dass Musik benutzt wurde für merkwürdige Dinge, früher einmal.

Trotzdem ist Musik etwas, was zutiefst berührt. Berühren kann. Wenn sie emotional und authentisch vorgetragen wird. Dabei ist es unerheblich ob es sich um Rock, Pop, Klassik, Folk, Jazz, Blues, Reggea, Gospels oder was auch immer handelt. Selbst bei instrumentaler Musik fühlen wir, ob das jeweilige Instrument mit „Leidenschaft und Herzblut“ gespielt wird oder ob es halt einfach nur gespielt wird.

Musik transportiert für uns emotionen. Vor allem Sehnsucht.

Sehnsucht nach Authentität. Nach bei sich sein können. Nach geerdet und zentriert sein. Nach sich ganz wahrnehmen.

Sich ganz wahrnehmen heißt, nicht nur Teile wahrzunehmen. Einzelne Emotionen. Einzelne Körperteile. Einzelne Gedanken. Einzelne Innens.

Es wäre so schön, wenn analytisches Denken in Kombination mit emotionen und Körperwahrnehmung funktionieren würde.

Es wäre so schön, wenn da mehr wäre als immer nur „ein bißchen“ von etwas.
Wenn nicht immer alles so extrem gegensätzlich, so zersplittert, so zerrissen, so fragmentiert wäre……

Wenn mehr „sowohl als auch“ wahrnehmbar wäre und nicht nur „entweder oder“

Musik ist unsere größte Freude, aber löst auch die größte Traurigkeit aus. Weil wir in Kombination mit Musik wahrnehmen wie verkrüppelt wir sind.

Heute abend in der Sendung haben uns mal wieder 2 Künstler/Musiker berührt und fasziniert. Wir zollen beiden den allergrößten Respekt.

Motrip für die Gabe Texte zu schreiben die einfach umhauen und die authentisch zu rappen und/oder zu singen.

Und Ilse deLange, mit ihrer unglaublichen Hammerstimme, ihrer emotion, ihrem bei sich sein, ihrer Authentität. Bei ihrem Song sind Tränen geflossen.
Wenn in dieser Staffel Tränen flossen, dann war dies meist bei Motrip und Ilse deLange.

Ja, keine Ahnung, warum ich hier jetzt das alles geschrieben habe.
Es interessiert vermutlich niemanden und es ändert ja auch nix, rum zu heulen weil sich alles so zerissen und zerfetzt anfühlt in uns und weil Musik in uns so große Sehnsucht auslöst.

Aber aufhören, Musik zu hören, das geht irgendwie auch nicht…..

5 Kommentare zu „Sehnsucht…..

  1. Warum SOLLTET ihr auch aufhören, Musik zu hören?
    Wenn sie Euch berührt, bewegt und heilt?

    Wir hier guckten früher oft Filme im TV.
    Weil man auch in (manchen) Filmen so nah ans eigene Fühlen kommt.
    Weil sie zeigen und schenken können, wie, wo und dass man fühlt.
    Fühlen KANN.

    Auch in Büchern liegen verborgene Fühl-Schätze.
    Manchmal auch in den Augen anderer Menschen – nur, dass diese leider eher dazu neigen, sie zu verbergen.
    Früher lief bei uns vom Aufstehen bis zum Schlafen das Radio fast durch. In Stille hätten wir nicht leben können.
    Heute mögen wir es meist lieber, ohne irgendwelche Geräusche (außer der Natur vor dem Fenster).
    Vielleicht haben wir aber auch oft nur Angst, vor dem Berührtsein.
    Alles Liebe Euch ❤

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